Informationen zum Nymphen-Brunnen
„Brunnen der drei tanzenden Mädchen“

Der Professor und Bildhauer Walter Schott (* 18. September 1861 in Ilsenburg; † 2. September 1938) gehörte zu den Hauptvertretern der neubarocken Berliner Bildhauerschule zur Zeit des Kaisers Wilhelm II. Walter Schott arbeitete an der Berliner Akademie und gestaltete zu seiner Zeit verschiedene Denkmäler, unter anderem Skulpturen für den Berliner Dom und dekorative plastische Elemente für das Neue Palais in Potsdam.

 

Sein bedeutendstes Werk ist jedoch der im Jugendstil erschaffene, mittlerweile weltberühmte „Nymphen-Brunnen“. Dieses Wasserspiel welches auch „Brunnen der tanzenden Mädchen“ genannt wird, wurde in Bronze gegossen und ist unter Anderem im Central Park von New York, in San Francisco, in Antwerpen und in einer diplomatisch genutzten Villa in Berlin zu bewundern.

 

Besonders stolz sind wir darauf, dass sich ein Original des Brunnens auch im Schlosspark von Burg Schlitz befindet.

 

Die Familie von Dr. Emil Georg von Stauß, u. a. Aufsichtsratmitglied der Deutschen Bank AG und Vorstand der Ufa-Filmgesellschaft zu Berlin, war von 1932 bis 1945 Besitzer von Burg Schlitz. Dr. von Stauß hat den Brunnen um 1935 erworben und nach Burg Schlitz verbringen lassen.

 

In den Sommermonaten wird der „Nymphen-Brunnen“ gern von gar seltenen Vögeln und dem Laubfrosch für eine Abkühlung genutzt und bietet zu jeder beliebigen Jahreszeit einen ganz besonderen Anblick für die Besucher des im englischen Stil geschaffenen Landschaftspark von Burg Schlitz.

 

Das filigrane Wasserspiel des Brunnens benetzt die lebensgroß gestalteten Figuren der tanzenden Mädchen, verleiht ihnen eine zauberhafte Dynamik und lässt die Figuren federleicht schwebend mit fast durchsichtigen Kleidern erscheinen.

 

 


Galerie Nymphenbrunnen


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